07.07.2007 Dublin, Kilkenny & Irische See - Jugendfreizeit der Evangelischen Kirche

In diesem Jahr führte die Outdoor-Freizeit des Evangelischen Dekanats Bergstraße eine Schar von 30 jugendlichen Radlern aus der Region von Schwanheim, Viernheim bis Wald-Michelbach durch den Südosten der grünen Insel. Das Team um Dekanatsjugendreferent Bruno Ehret und Gemeindepädagoge Arik Janssen hatte sich die attraktivsten Ziele der Region um die Wicklow-Berge mit der höchsten Erhebung Irlands ausgesucht. In 5 Etappen mit insgesamt rund 340 Kilometern kamen die Teilnehmer von Dublin aus wieder an ihren Ausgangspunkt zurück und waren um sehr viele Eindrücke und Erfahrungen reicher.

Nachdem sie mit dem Flugzeug dem strömenden, deutschen Regen entflohen waren, kamen sie zunächst bei gemäßigtem Wetter an ihrem Ferienort an. Das Klima auf der Inselrepublik ist jedoch bekanntermaßen mild aber wechselhaft und so startete man die Tour durch die Berge bei Nieselregen. Während die hauptamtlichen Jugendarbeiter abwechselnd mit den Begleitfahrzeugen den Teilnehmern die Ausrüstung fuhren und für den Notfall zur Stelle waren, sorgten Philipp Hussong (Heilig-Geist-Gemeinde Heppenheim), Magdalena Zapf (Rimbach) und Uta Sommer-Wolf (Mörlenbach) für einen reibungslosen Verlauf der Radtouren. Keiner musste befürchten, bei einer Panne auf sich allein gestellt zu sein.

Nach ein paar Tagen suchte die Schar eine Regenperiode heim und so musste im Foulkrath-Castle von Kilkenny, einem wahrhaft urigen, irischen Schloss, in dem man des Morgens von den krächzenden Raben geweckt wurde, ein Tag länger pausiert werden, bevor es dann bei Sonnenschein weiter ging an die Irische See. Das war mit über 100 Kilometern die mit Abstand längste Etappe der Radtour und das Team war schon auf`s Abholen mit dem VW-Bus von Enniscourthy zum Strand-Camping von Kilmuckridge eingestellt. Am Ende hatten es dennoch trotz Kettenriss, Plattfuss oder anfänglichem „Unbehagen“ vor der großen Aufgabe jeder geschafft. Spätestens danach konnten selbst Regentropfen, seien sie im Naturpark Glendalough oder auf dem Dubliner Campingplatz gefallen, die Hochstimmung der Truppe nicht mehr trüben.

Letztendlich konnten die Jugendlichen zum Abschluss in der Internationalen Jugendherberge Bekanntschaften mit Gleichaltrigen aus aller Herren Länder machen und von ihren „Heldentaten“ auf der Tour 2007 der Evangelischen Jugend Bergstraße durch die sagenhafte „Grüne Insel“ erzählen. Viele werden wieder dabei sein, wenn im nächsten Jahr die Kanu-Tour durch Schweden Wirklichkeit werden sollte.