14.09.2008 Konfessionskundliches Institut öffnet die Türen am Tag des Offenen Denkmals


Das Konfessionskundliche Institut in Bensheim ist als größtes europäisches evangelisches Ökumeneinstitut bekannt. Über den Umzug in sein Gründungsgebäude, die denkmalgeschützte „Villa Brunnengräber“ im Bensheimer Metzendorf-Viertel, wurde von der regionalen Presse in den letzten Monaten mehrfach berichtet. Aber die wenigsten Menschen kennen diese Einrichtung von innen.

Zum Tag des offenen Denkmals am 14. September steht das „Wolfgang-Sucker-Haus“ von 12.00 bis 17.00 Uhr zur Besichtigung offen. Unter dem Motto „Vergangenheit aufgedeckt – Archäologie und Bauforschung“ bietet sich deutschlandweit in denkmalgeschützten Gebäuden die Möglichkeit, sonst verborgene oder verschlossene Räume zu entdecken.

Die umfangreiche Restaurierung und Renovierung wurde im November 2007 nach über einjähriger Bautätigkeit abgeschlossen. Nun steht das 1905 im „Heimatstil“ erbaute Gebäude für die konfessionskundliche Arbeit, für Experten aus dem In- und Ausland offen.

Am Tag des offenen Denkmals wird über Architektur und Aufgabe gleichermaßen informiert. Halbstündlich werden Führungen angeboten, in denen sowohl die Geschichte der seit 2005 nach ihrem Gründer „Wolfgang-Sucker-Haus“ benannten Villa als auch des Konfessionskundlichen Institutes anschaulich erklärt werden. Institutsleiter Dr. Walter Fleischmann-Bisten, Geschäftsführer Alexander Gemeinhardt und Architekt Jürgen Kling stehen für Auskünfte zur Verfügung. Das Leitwort „Den Nächsten kennen wie sich selbst“ bekommt damit eine ganz neue Wendung – als Einladung an die Öffentlichkeit, das Konfessionskundliche Institut kennen zu lernen.

Tag des offenen Denkmals im Konfessionskundlichen Institut – Führungen zur vollen und halben Stunde. Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.ki-bensheim.de oder telefonisch 0 62 51/ 84 33-14

Bild und Text: Larissa Divisch Alexander Gemeinhardt