22.-25.05.2008 Evangelische Dekanatsjugend Bergstraße und Ried auf dem Jugendkirchentag


„Voll das Leben 10.10“, gemäß dem Johannesevangelium, war das Motto des Jugendkirchentages in Rüsselsheim vom 22.-25. Mai, an dem Jugendliche der Evangelischen Dekanate Bergstraße und Ried aktiv und interessiert teilnahmen. Die Jugendreferenten Jörg Lingenberg, Michael Volkmar, Ulrike Schwahn und Dekanatsjugendpfarrer Thomas Hoffmann nebst Gemeindepädagogen Arik Jannsen und Sabine Lorenz bildeten das Team der über 60 köpfigen Teilnehmerschar. Chorleiter Ronald Ehret leitete den „aktiven“ Teil der Truppe, die „Young Voices“ des MGV Hüttenfeld, die dort im Evangelischen Gemeindezentrum beheimatet sind, in 2 Time-Out-Gottesdiensten und einem Gorpel-Pop-Konzert im Zelt auf der Mainwiese. Begleitet wurde er am Key-board von seinem Bruder, dem Jugendreferenten Bruno Ehret.

 

Die Programmpunkte waren durchzogen von aktuellen Erkenntnissen über den Zustand der Schöpfung und globalen Entwicklungen. Neben den meist ernsthaften Theaterdarbietungen, Diskussionsrunden und Work-Sgops dazu gab es aber auch spirituelle Angebote, zeitgemäße Musikveranstaltungen und andere Aktivitäten oder Chill-Out-Zonen. Vom Street-ball-Turnier bis hin zur „Rudel-Massage“, von der „Beach-Party“ bis zum „Percussion-Work-Shop“, um nur einige zu nennen. Es sind einige Tausend aus der gesamten Landeskirche Hessen und Nassaus gekommen, nicht nur um das zu konsumieren, was von professioneller Seite engagiert wurde, sondern auch um sich auch gegenseitig zu zeigen, was man kann und eben auch um „Live-Kontakte“ zu knüpfen. Abends in den Schulen, die zu Schlafstätten umfunktioniert wurden, konnte man die enorme Begeisterung spüren, die dieses große „Jugendfest“ bei den meist 13 bis 18 jährigen auslöste. Oft hielten die Hymnen, Songs und neuen Erkenntnisse oder Kontakte so manchen bis in die Morgenstunden in Atem.

 

Der Abschlussgottesdienst (siehe Foto: vorne links die Dekanatsjugendreferentin Ulrike Schwahn aus Heppenheim) war umrahmt von der Bibelgeschichte um Noah, dessen Arche mit dem „Schiff Erde“ verglichen wurde. Damit die Welt aber nicht nur als „Problem“ betrachtet wurde, sendete man wie nach der Sintflut eine Taube aus, weil kein Christ jemals die Hoffnung auf den rettenden „Ölzweig“ und damit dem Ende von Katastrophen aufgibt, solange er glauben kann.

 

Bruno Ehret