28.04.2008 Open-air unter der Starkenburg


Evangelische Gemeinden: Himmelfahrt im unteren Burghof

„Himmelfahrt auf der Starkenburg“ ist für viele Menschen in Heppenheim zur Tradition geworden. Junge Familien und ältere Wanderer zieht es dann von Kirschhausen und Hambach genauso auf Heppenheims mittelalterliches Wahrzeichen, wie Menschen aus der Weststadt und Nordstadt in den unteren Burghof gepilgert kommen.

Gemeinsames Ziel ist der Open-air-Gottesdienst, zu dem am Donnerstag, den 1. Mai um 10.30 Uhr die beiden evangelischen Kirchengemeinden „Christus“ und „Heilig-Geist“ einladen. Unter dem Motto „Wo Himmel und Erde sich berühren“ wird diesmal die Jugend-Theater-Gruppe der Christus-Kirchengemeinde unter der Anleitung von Nicole Riggeler die biblische Himmelfahrtsgeschichte mit Stabpuppen nacherzählen. Pfarrer Ulrich Schwemer spricht über die Zeit des Abschiednehmens, während Pfarrer Dirk Römer mit Worten die Zone abzutasten versucht, „wo Himmel und Erde sich berühren“.

Musikalisch umrahmt der Evangelischen Posaunenchor unter der Leitung von Philipp Weis den Vormittag. Die ersten Töne erklingen bereits, wenn sich die letzten Wanderer aus der Altstadt auf den Weg machen. Der 78jährige Musiker dirigiert seit 25 Jahren die Heppenheimer Blechbläser. Das E-Piano spielt an diesem Morgen Dekanatjugendreferent Bruno Ehret (Hüttenfeld).

Mit der Kollekte wollen die beiden Kirchengemeinden Menschen und Kirchen in Tansania unterstützen, die über das Vereinigte Evangelische Missionswerk in Wuppertal finanzielle Hilfe für ein Kleinkreditprogramm erhalten, um mit ihren Familien wirtschaftlich arbeiten zu können.

Für alte und gehbehinderte Besucher pendelt ab 9.30 Uhr ein Kleinbus vom Synagogenvorplatz (Ecke Hermannstraße/Bensheimer Weg) bis auf die Starkenburg Ebenso werden Bewohner des Psychosozialen Zentrums in der Ludwigstraße und der Christus-Kirchengemeinde aus der Uhlandstraße abgeholt. Für das leibliche Wohl sorgt wie in den vergangenen Jahren die Feldküche des Maltester-Hilfsdienstes aus Viernheim. Getränke bietet die Burgschänke an.

Text: Dirk Römer, Pfr. Lorsch
Bild: www.pixelio.de, Fotograf: setcookie