05.04.2008 Affolterbach/Hammelbach: Pfarr- und Teildienstordnung in Affolterbach besiegelt

Der Zusammenarbeit mit Hammelbach steht nichts mehr im Wege: Kürzlich wurde in der Affolterbacher Gustav-Adolf-Kirche die pfarramtliche Verbindung der beiden evangelisch-reformierten Kirchengemeinden Affolterbach und Hammelbach durch Unterzeichnung einer gemeinsamen Pfarr- und Teildienstordnung offiziell besiegelt. Mit ihrer Unterschrift stimmten die beiden Pfarrer, Tabea Graichen und Stefan Ningel, sowie die Vorstände der beiden Kirchengemeinden, vertreten durch den Hammelbacher Vorsitzenden Markus Röth und den stellvertretenden Vorsitzenden im Kirchspiel Affolterbach, Rudolf Ader, der Aufgabenverteilung für die Zukunft zu.

Alleine schon dadurch, dass Pfarrer Ningel mit einer Viertelstelle nach Affolterbach delegiert wurde, wo seine Kollegin Pfarrerin Graichen eine halbe Stelle versieht, macht eine Zusammenarbeit der beiden Theologen in den Bereichen der Seelsorge, verschiedener Amtshandlungen, des Gottesdienstes und des Konfirmandenunterrichts ohnehin notwendig.
Da Pfarrerin Graichen in Affolterbach 50 Prozent der Dreiviertel- Pfarrstelle abdeckt und mit weiteren 50 Prozent im Gorxheimertal arbeitet, betrifft die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden vor allem Affolterbach, wo der zu 75 Prozent in Hammelbach tätige Pfarrer Ningel einen Viertel- Dienstauftrag wahrnimmt.

Zu den von beiden Pfarrern gemeinsam in Affolterbach zu bekleidenden Aufgaben zählen vor allem der Gottesdienst sowie Kasualien (Taufe, Trauung, Beerdigung) und die Konfirmandenarbeit. Speziell um Angebote für die Kinder- und Jugendarbeit wird sich für beide Kirchengemeinden Pfarrer Ningel verantwortlich zeichnen. Daneben bleibt die Seesorge, die Mitarbeit im Kirchenvorstand, Verwaltungsarbeit und vieles mehr jeweils in den Händen der angestammten Pfarrstelleninhaber, also demnach Graichen in Affolterbach und Ningel in Hammelbach. Zur genaueren gemeinsamen Planung, zwecks gegenseitiger Information und zur Absprache dient eine regelmäßige Dienstbesprechung.

Bild und Text: Ingo Stechmann