23.07.2009 "Ethisch währt am längsten" -Fundraising-Forum der EKHN


Ist es legitim, für ein Projekt weiterhin Spenden einzuwerben, wenn es schon längst finanziert ist, an anderer Stelle jedoch ein Haushaltsloch besteht? Nicht alles, was im Fundraising-Bereich machbar ist und vielleicht sogar besonders profitabel, ist auch immer ethisch vertretbar. Was aktuell in der Wirtschaft ein Thema ist, gehört schon immer zum Selbstverständnis einer jeden Fundraiserin und eines jeden Fundraisers.

Die Diskussion um die Ethik menschlichen Wirtschaftens hat durch die aktuelle Krise wieder deutlichen Auftrieb bekommen. Das diesjährige Fundraising-Forum am 27. Oktober 2009 in Frankfurt greift die Frage nach Werten und Normen des Handelns auf, um nicht nur das eigene Wirken kritisch zu hinterfragen: Was sind „ethische Kursgewinne“ und können Börse und Kirche etwas voneinander lernen? Wie geht eine kirchliche Bank mit dem Thema Rendite und Verantwortung um? Dies wird ebenso diskutiert, wie die Frage, ob der gute Zweck alle Mittel heiligt!?

Neben der inhaltlichen Schwerpunktsetzung bietet die Veranstaltung ein Fundraising-Einsteigerseminar, Workshops und Raum für Begegnungen mit interessanten Menschen. So kann man u.a. Frank Lehman, den langjährigen „Börsenguru“ der ARD treffen und mit Lothar Schulz, dem  deutschen Fundraiser über seine Erfahrungen mit Spenderinnen und Spendern diskutieren.

Mit einem Teilnehmerbeitrag von 70,- € für Frühbucher (Anmeldeschluss ist hier der 15. September/Spätanmelder zahlen 90,- €) ist das Fundraising-Forum ein, im Vergleich, außerordentlich günstiges Angebot.

Falls Sie Fragen zu Fundraising oder zur Veranstaltung haben, können Sie sich auch an Christian Rupp wenden. Er ist der Fundraiser im Evangelischen Dekanat Bergstraße.
Tel.: 06252-673333
E-mail: rupp@haus-der-kirche.de     

Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich online beim Fundraising-Forum der EKHN am 27. Oktober 2009  anzumelden, finden Sie unter:
www.fundraising-forum-hessen-nassau.de