06.07.2009 Ein Hauch von Advent mitten im Hochsommer


Ein Hauch von Advent mitten im Hochsommer. Die evangelische Gemeinde Zotzenbach trifft Vorbereitungen für die Aufstellung des vermutlich größten Adventskranzes im Dekanat Bergstraße. Die „Kerzen“ bestehen aus vier großen Baumstämmen. Der kleinste ist 1,20 Meter hoch, der größte kommt auf 2,20 Meter. Sie haben jeweils einen stattlichen  Durchmesser von 35 Zentimetern. In die Baumstämme wurden oben Flammschalen eingelassen, die rund drei Stunden brennen können.

Im vergangenen Advent wurden die „Kerzen“ erstmals im Vorgarten des Pfarrhauses direkt gegenüber der Kirche entzündet. „Zotzenbach ist seitdem Feuer und Flamme für den Advent. Die Resonanz war so groß, dass wir uns entschieden haben, den Adventskranz  erneut aufzustellen“, sagte Pfarrer Hermann Birschel. Der Kranz aus Baumstämmen wurde in der Adventszeit zu einem viel besuchten Treffpunkt und soll zur vorweihnachtlichen Dauereinrichtung in Zotzenbach werden.

Doch dafür wurde der Kranz jetzt auf ein solides Fundament gestellt.  Die vier Löcher, in denen die Stämme eingelassen werden, sind mit Beton ausgegossen worden. Dadurch wird eine höhere Stabilität der „Kerzen“ ermöglicht. Der Advent will halt gut vorbereit sein. Doch keine Sorge: auch für die evangelische Gemeinde Zotzenbach gilt die Devise: „Alles hat seine Zeit. Advent ist im Dezember.“

Der Zotzenbacher Adventskranz ist übrigens eine von 111guten Ideen, die auf der Ideenmesse beim Kirchenvorstandstag der EKHN am 19. September in Wiesbaden präsentiert werden.


Text: bet
Fotos: Hermann Birschel