18.06.2009 EKHN-Newsletter an alle Partnerkirchen - Haus der Kirche in Heppenheim kommt weltweit "zu Ehren"


Einmal im Jahr verschickt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) einen Newsletter in englischer Sprache an ihre Partnerkirchen in  aller Welt. Die aktuelle Ausgabe hat den Schwerpunkt „kirchliche Strukturen“. Am Beispiel des Evangelischen Dekanats Bergstraße wird dargestellt, welche Aufgaben ein Dekanat hat.

Die einzelnen Arbeitsbereiche des Dekanats werden aufgelistet wie die Fach- und Profilstellen für Bildung und Erziehung, Kindergottesdienst, Gesellschaftliche Verantwortung, Ökumene und Mission, Öffentlichkeitsarbeit, die Koordinatorin für Notfallseelsorge und die Jugendreferenten. In dem Newsletter heißt es weiter: “With about 75 000 congregation members and 34 parishes the Deanery of the Bergstraße is one of the biggest within the EKHN... Dean Ulrike Scherf supervises about 60 parish ministers.“ („Mit über 75.000 Mitgliedern und 34 Gemeinden ist das Dekanat Bergstraße eines der größten in der EKHN… Dekanin Ulrike Scherf ist die Dienstvorgesetzte von rund 60 Pfarrerinnen und Pfarrern.“) Ein Foto vom Haus der Kirche in Heppenheim, auf dem sämtliche Dekanatsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus dem Fenster schauen, macht jetzt weltweit die Runde. Es ist in den afrikanischen Partnerkirchen von Tansania, Ghana, Namibia oder Südafrika ebenso zu sehen wie in Indonesien, Indien oder Korea. Hinzu kommen die europäischen Partnerkirchen in Tschechien, Polen und Italien.

Eine Reportage informiert die Partnerkirchen über die Arbeit des „Fundraisers“ Christian Rupp. Seine Stelle wurde im August  2008 als Pilotprojekt im Dekanat Bergstraße eingerichtet. „Es ist außerordentlich wichtig, dass die Verantwortlichen erkennen:  Fundraising ist viel mehr als eine Strategie, mit der man Löcher im Haushalt stopft oder unterfinanzierte Projekte rettet“, wird Christian Rupp in der Reportage mit dem Titel „Die Freude des Gebens“ zitiert.

Mit den Partnerschaften zu anderen Kirchen will die EKHN die weltweiten ökumenischen Beziehungen ausbauen und festigen. Sie sollen insbesondere die gemeinsame Verantwortung für Frieden. Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung unterstreichen.

Hier erfahren Sie mehr über die Partnerkirchen der EKKN

 

Text: bet
Foto: Christoph Rau