11.03.2009 Pfarrer-Ehepaar für Bensheimer Stephanus-Gemeinde


Die Stephanus-Gemeinde in Bensheim hat ein neues Pfarrer-Ehepaar. Seit dem 1. März teilen sich Almut Gallmeier und Christian Ferber die anderthalb Stellen in der rund 2.800 Mitglieder zählenden Gemeinde. Am kommenden Sonntag wird Dekanin Ulrike Scherf sie in ihr Amt einführen.

Für das seit 2003 verheiratete Pfarrer-Ehepaar ist die Arbeit als Kollegen in einer Gemeinde nichts Neues. Auch in ihrer vorherigen Kirchengemeinde hatten sich beide eine Pfarrstelle geteilt.  Sie können nach eigenen Angaben gut kooperieren, auch weil sie unterschiedliche Schwerpunkte haben. Die 38jährige Almut Gallmeier arbeitet sowohl gern mit Senioren als auch mit Kindern. Da ist es von Vorteil, dass die Stephanus-Gemeinde sich bereits mit Kind gerechten Gottesdiensten profiliert hat. Das war ein Grund, warum sich beide für die Bensheimer Gemeinde beworben hatten. „Es passt zu unseren Lebensabschnitt“, betont Pfarrerin Gallmeier. Der 36jährige Christian Ferber setzt den Akzent auf Jugend- und Konfirmandenarbeit sowie  die Erwachsenenbildung. Als ausgebildeter Kirchenmusiker setzt er auch gerne musikalische Impulse in der Gemeindearbeit. Außerdem ist er wissenschaftlich interessiert. Er schreibt an einer Promotion in Religionsphilosophie.

„Gottesdienste machen wir beiden gern“, betont Pfarrerin Gallmeier. Die Kirche hat beide von Anfang an für die Stephanus-Gemeinde begeistert. „Es ist eine moderne, offene, lichte und einladende Kirche“ meint Pfarrer Ferber. „Es gibt keine fest installierten Kirchenbänke. Das schafft  ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Wir können  traditionellen Gottesdienste feiern,  aber auch mit anderen Formen experimentieren“.

Das Pfarrer-Ehepaar  das bislang in Biedenkopf tätig war und eine vierjährige Tochter und einen zweijährigen Sohn hat, ist von der Bensheimer Stephanus-Gemeinde freundlich aufgenommen worden. Wir wünschen uns, dass wir in der Gemeinde offen miteinander umgehen - auch mit Kritik“, betonen beide. Sie selbst wollen nach außen Offenheit zeigen. Selbst wenn für beide der Gottesdienst von zentraler Bedeutung ist, sagen sie „Wenn die Menschen nicht zu uns kommen, gehen wir halt zu ihnen“.

Text u. Foto: bet