29.07.2009 Dekanatsjugendfreizeit in Mecklenburg: "Die Heimreise wollte eigentlich niemand antreten"


Man kann ganz unterschiedlich sein und doch gemeinsam etwas machen und erleben. Diese Erfahrung haben jetzt 30 Jugendliche gemacht, die an der Jugendfreizeit des Evangelischen Dekanats Bergstraße in Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen hatten.

Die 13 bis 17jährigen unterschiedlichster sozialer Herkunft entwickelten bei Kanufahrten, Radtouren und Nachtwanderungen ein Gruppen- und Gemeinschaftsgefühl. Dazu beigetragen haben nach Aussagen der Jugendlichen auch die Abende am Lagerfeuer mit Stockbrot und Gesang.

 „In den 14 Tagen Sommerfreizeit ist unter den grundverschiedenen Jugendlichen ein Zusammenhalt entstanden. Alle waren in der Gruppen akzeptiert und hatten jede Menge Spaß“, berichteten der Gemeindepädagoge Arik Jansen sowie die beiden Dekanatsjugendreferenten Bruno Ehret und Ulrike Schwahn, die die Freizeit gemeinsam geleitet hatten, nach ihrer Rückkehr aus Zislow an der mecklenburgischen Seenplatte. Die Gruppe habe im Bärenwald  Braunbären aus nächster Nähe beobachten können.  Die Tiere werden dort artgerecht gehalten. Auf Forstwanderungen sei die Pflanzen- und Tierwelt der Umgebung erkundet worden. Zeit blieb aber auch für Entspannung am nahe gelegenen Plauer See.

Nach Angaben von Ulrike Schwahn bereitete ein Teil der Jugendlichen mit viel Engagement einen Jugendgottesdienst vor. Er stand unter dem Motto: Nächstenliebe und Toleranz. Die Dekanatsjugendreferentin meinte: „Die Freizeit war ein voller Erfolg. Die Heimreise wollte eigentlich niemand antreten.“