15.12.2009 Unterstützung für die Tafel - 1200 Euro Erlös mit hörbarem Adventskalender


Mit dem Akustischen Adventskalender hat das Evangelische Dekanat Bergstraße einen Erlös von 1.200 Euro erzielt. Das Geld ist für die Tafel in Rimbach bestimmt. Dekanin Ulrike Scherf überreichte dem Leiter des Diakonischen Werks, Hendrik Raekow, heute einen symbolischen Scheck.

„Mit der Unterstützung der Tafel wollen wir nicht nur im Advent ein Zeichen setzen“, sagte Dekanin Ulrike Scherf. Für viele Menschen sei es eine Lebensnotwendigkeit, sich bei der Tafel mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen. Zugleich warnte sie davor, sich an die Tafeln als Dauereinrichtung zu gewöhnen. „Ich appelliere an die politisch Verantwortlichen, Lebensbedingungen zu schaffen, damit Tafeln nicht mehr notwendig sind“, so die Bergsträßer Dekanin.

Der Leiter des  Diakonischen Werks Bergstraße, Hendrik Raekow, bezifferte die Zahl der registrierten Tafelnutzer im Weschnitztal auf aktuell 360. „Der Bedarf ist jedoch noch viel höher. Es gibt inzwischen eine lange Warteliste“, betonte Raekow. Deshalb sei jede Unterstützung wichtig.  Das Diakonische Werk in Hessen und Nassau betreibt insgesamt 16 Tafeln; darunter die Tafeln in Rimbach und in Lampertheim. Sie verkaufen zu einem symbolischen Preis von einem Euro Lebensmittel an Bedürftige.

Das Evangelische Dekanat hatte den akustischen Adventskalender gegen eine Spende von fünf Euro abgeben. Die CD mit den 24 hörbaren „Türchen“ war in der Woche vor dem 1. Advent erschienen. Binnen weniger Tage war die Auflage vergriffen. Die einzelnen Beiträge für den Adventskalender wurden musiziert, gesungen oder gesprochen von Menschen aus dem Dekanat Bergstraße.  Einzige Ausnahme war ein Lied, das eine Musikgruppe aus der tansanischen Partnerkirche, der Moravian Church, beigesteuert hatte.

 

Text u. Foto: bet