29.05.13 Vier Jahre Kooperationsvertrag zur Öffentlichkeitsarbeit - Starkenburger Dekanate zogen Bilanz


Vor vier Jahren hatten die Dekanate in der Propstei Starkenburg einen Kooperationsvertrag für die Öffentlichkeitsarbeit unterzeichnet. Jetzt zogen die Dekane und Präsides sowie Pröpstin Karin Held gemeinsam mit den Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Bilanz.

Der Kooperationsvertrag mit den beteiligten sechs Dekanaten ist der einzige seiner Art in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Er sieht gemeinsame Seminare und Fortbildungen vor - etwa für Gemeindebriefredakteure, Unterstützung bei der Pressearbeit in Krisensituationen sowie den fachlichen Austausch und gegenseitige Beratung vor. Darüber hinaus wurden gemeinsame Aktivitäten entwickelt etwa beim Sonntagsschutz mit der Ausstellung „Mein Sonntag“ oder dem gemeinsamen Aktionstag für den freien Sonntag am 3. März 2011. Damals jährte sich der Tag, an dem der damalige Kaiser Konstantin den Sonntag zum arbeitsfreien Tag erklärt hatte, zum 1690mal.

Aus Sicht der Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit kann und soll das Kooperationsmodell fortgesetzt und ausgebaut werden. Auch die Präsides und Dekane sprachen sich für eine weitere enge Zusammenarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit aus. Durch ein konzentriertes, gemeinsames Vorgehen hätten etwa die Aktivitäten zum Sonntagsschutz in der Öffentlichkeit mehr Gewicht bekommen, als wenn jedes Dekanat für sich allein agiert hätte. Inwiefern die Kooperation mit gemeinsamen Schwerpunkten etwa zum Reformationsjubiläum verstärkt werden kann, soll zunächst in den jeweiligen Dekanatssynodalvorständen besprochen werden.

Wünsche für die künftige Kooperation haben die Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit auch geäußert. So wollen sie die multimediale Medienarbeit verstärken und neben Texten, Fotos und Audios zu bestimmten Themen künftig auch Videos produzieren, die auf den jeweiligen Dekanats-Homepages und bei YouTube zu sehen sein werden. Dazu haben sie sich unter anderem für die Anschaffung einer gemeinsamen Filmkamera ausgesprochen, die von allen Starkenburger Dekanaten genutzt werden kann. Da Weihnachten bekanntlich noch in weiter Ferne liegt, steht die Bescherung noch aus.


Foto:( Bernhard Bergmann)
In der kircheneigenen (!) Gaststätte „Zum Bären“ in Erbach zogen Pröpstin, Dekane, Präsides und die Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Bilanz des Kooperationsvertrages
Text: bet