15.05.13 Solidarität ein Auslaufmodell? - Diskussion mit Bergsträßer Bundestagsabgeordneten


Werden die Armen immer ärmer und  die Reichen immer reicher? Ist Solidarität ein Auslaufmodell? Diese Fragen will das Abendforum „Arbeit im Gespräch“  am 23. Mai bei einer Veranstaltung in Heppenheim diskutieren, an der auch die beiden Bergsträßer Bundestagsabgeordneten teilnehmen werden.

Viele sozialpolitische Themen, seien es der Arbeitsmarkt, das Gesundheitswesen, das Rententhema, Erziehungs- oder Bildungsfragen treffen sich alle an einem Punkt wieder. Bleibt das Solidaritätsprinzip in Geltung als grundlegende Orientierung oder muss es aus welchen Gründen auch immer modifiziert oder gar zur Disposition gestellt werden? Diese grundlegende Frage soll im Vorfeld der Bundestagswahl im Herbst beleuchtet und mit Vertretern von Wissenschaft, Politik und Kirche diskutiert werden.

Als Fachreferent wird Prof. Dr. Michael Wüstenbecker von der Katholischen Hochschule in Mainz einen Eingangsimpuls liefern. Aus theologischer Sicht wird Ingrid Reidt als Betriebsseelsorgerin einen Beitrag leisten. Als Politik-Vertreter werden Christine Lambrecht, MdB (SPD) sowie Dr. Michael Meister, MdB (CDU) an der Diskussion teilnehmen. Die Moderation hat Dr. Frank Meessen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 23. Mai von 19.00 - 21.15 Uhr im Haus Dornbusch in der Mozartstraße 29 in Heppenheim statt.

Das Abendforum „Arbeit im Gespräch“ zu aktuellen Themen der Arbeit ist eine Kooperation der Regionalstelle für Arbeitnehmer/innen- und Betriebsseelsorge Rüsselsheim/ Bergstraße (mit dem Referat Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen  Dekanat Bergstraße, den katholischen Dekanaten an der Bergstraße und dem Katholischen Bildungswerk


Text: F.Meessen /Red
Foto (bet): die Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht und Dr. Michael Meister bei der Podiumsdiskussion über die "Heppenheimer Erklärung gegen Armut und Ausgrenzung"