11.03.13 Unterstützung für die Notfallseelsorge - Jetzt 95 Mitglieder im Förderverein


Die Erfolgsgeschichte geht weiter. Der Förderverein Notfallseelsorge im Kreis Bergstraße konnte im vergangenen Jahr seine Mitgliederzahl auf 95 steigern. Das sind neun mehr als bislang, teilte der Vorsitzende des Fördervereins Gottlieb Ohl bei der Mitgliederversammlung mit. Und 100 Förderer bleiben fest im Visier.

Mitglieder sind Privatpersonen, Vereine, Kirchengemeinden, Städte und Gemeinden sowie der Landkreis Bergstraße. Mit insgesamt fast  6.700 Euro unterstützten sie im vergangenen Jahr die Arbeit der Notfallseelsorge. Für die Aktiven wurden unter anderem Fleece-Jacken angeschafft, Fortbildungen gefördert und die Teilnahme am Bundeskongress der Notfallseelsoerge ermöglicht.

Während die Einnahmen durch die Mitgliedsbeiträge im vergangenen Jahr angestiegen sind, hat es nach Angaben des Fördervereins ein leichtes Minus bei den Spenden gegeben. Offenbar eine vorübergehende Delle. Das Spendenaufkommen habe in diesem Jahr bereits wieder deutlich zugenommen, betonte Gottlieb Ohl. Als besonderen Erfolg bezeichnete er, dass die Notfallseelsorge ab sofort im Katastrophenfall ebenfalls alarmiert und an die Betreuungseinheiten angegliedert werde.

Wie stark die Notfallseelsorge in Krisenfällen in Anspruch genommen wird, verdeutlichte deren Leiterin, Pfarrerin Barbara Tarnow, anhand der Einsatzzahlen. Danach leistete die Notfallseelsorge 2012 insgesamt 115mal erste Hilfe für die Seele. Im Jahr zuvor waren es 99 Einsätze. Dafür stehen derzeit 59 Aktive zur Verfügung. Sie haben jeweils zu zweit an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr Rufbereitschaft. Weitere Verstärkung ist in Sicht, An einem noch laufenden Ausbildungskurs nehmen zurzeit 13 Personen teil, davon neun Frauen und vier Männer. Die Beauftragung für den ehrenamtlichen Dienst in der Notfallseelsorge ist für den 3. Mai geplant.

Erstmals war die Notfallseelsorge auch an dem Präventionsprojekt der Polizei  „SchleuderDrama“ beteiligt. In Workshops sollen junge Menschen für Problematik von Drogen- und Alkoholkonsum sensibilisiert und in die Verantwortung genommen werden, berichtete Pfarrerin Tarnow. Dazu wurden vier Projekttage an unterschiedlichen Schulen im Kreis Bergstraße durchgeführt.

An Stelle des ausgeschiedenen 2. Vorsitzenden Hans-Dietrich Stolz wurde Marlies Wank einstimmig zur neuen 2. Vorsitzenden des Fördervereins gewählt.  Von dem ebenfalls ausgeschiedenen Rechner Heinz-Peter Schneider übernimmt Sabina Geiger bis September 2013 kommissarisch die Aufgabe.

 

Kontakt:
Förderverein Notfallseelsorge
Haus der Kirche
Ludwigstraße 13
64646 Heppenheim
E-Mail: notfallseelsorge@haus-der-kirche.de
Tel.: 06252 / 6733-52



Foto (stehend) Gottlieb Ohl, rechts von ihm Sabina Geiger und Barbara Tarnow bei der Mitgliederversammlung
Foto: Christian Böhm
Text: bet