22.11.12 Live-Blog von der EKHN-Synode zur Wahl der neuen Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten

17.15 Uhr
Es hat sich "ausgebloggt". Ich beende die Berichterstattung von der Synode mit der Feststellung: die EKHN gewinnt mit Ulrike Scherf eine hervorragende Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten. Und das Dekanat Bergstraße verliert eine hervorragende Dekanin.
In etwa einer Stunde können Sie auf dieser Homepage eine Zusammenfassung lesen mit dem ersten Bild der neu gewählten "zweiten Geige".

17.06 Uhr
Die EKHN hat eine neue stellvertretende Kirchenpräsidentin. Bereits im ersten Wahlgang wurde Ulrike Scherf mit der absoluten Mehrheit von 73 Stimmen gewählt

16.55 Uhr
Die Auszählung beginnt!

16.52 Uhr
Die Stimmzettel werden eingesammelt.

16.50 Uhr
Die Fragerunde ist beendet. Frau Scherf erklärte, sie spiele leidenschaftlich Doppelkopf. Gleich wird es zum ersten Wahlgang kommen.

16.46 Uhr
Noch eine Frage zu den Hobbys !!! der Kandidatinnen. . Danach will Präses Oelschläger die Fragerunde wegen der fortgeschrittenen Zeit beenden.

16.40 Uhr
Für ihre Bemerkung, dass es eigentlich ein "Skandal" sei, dass Tafeln notwendig sind, erhält Ulrike Scherf Zwischenapplaus.

16.38 Uhr
Dekanin Scherf ist erneut am Rednerpult. Sie betont, wie wichtig es ist, dass Kirche präsent ist, wenn Menschen in Not sind. Als Beispiele nennt sie die Notfallseelsorge und die Tafelarbeit.

16.30 Uhr
Weitere Runde der Befragung etwa zum kirchlichen Leben auf dem Land oder welche "Leuchtspuren" die Kandidatinnen in ihrem Amt als stellvertretende Kirchenpräsidentin legen wollen.

16.22 Uhr
Die Fragerunde dauert an. Zwei Synodale haben ausdrücklich betont, dass die EKHN drei geeignete Kandidatinnen habe - einer meinte "drei tolle Frauen für ein Amt" - darüber könne die EKHN glücklich sein.

16.16 Uhr
Die Fragen etwa nach geistlicher Leitung, nach der Kooperation mit der Landeskirche Kurhessen-Waldeck oder den Perspektiven für die EKHN haben alle drei Kandidatinnen jeweils im Block beantwortet. Große Unterschiede wurden dabei nicht deutlich. Alle drei befürworten z.B. den Kooperationsprozess mit der EKKW.

15.49 Uhr
Es beginnt die Fragerunde.

15.48 Uhr
Ulrike Scherf hat ihre Rede beendet. Sie hat - subjektiv empfunden - den stärksten Applaus bekommen.

15.42 Uhr
Ein Zitat aus der Vorstellungsrede von Ulrike Scherf:"„Mir ist es wichtig, aus dem Glauben heraus für Menschen einzutreten, deren Würde missachtet wird: die von Armut betroffen sind, die Asyl suchen oder am Ende ihres Lebens Beistand brauchen. Besonders setze ich mich gegen die Ökonomisierung des Lebens ein. Meine Initiative zur Gründung einer Allianz für den freien Sonntag ist in ganz Hessen aufgegriffen worden. Das freut mich. Für unser Engagement im Bildungsbereich, besonders in den Kindertagesstätten, will ich mich einsetzen."

15.37 Uhr
Die Kirche stehe vor großen Herausforderungen, betonte Christine Noschka. Es komme darauf an, den Menschen nahe zu sein. Kirche sollte konsequent aus dem Evangelium leben. Ebenfalls freundlicher Applaus der Synodalen. Dekanin Scherf geht zum Rednerpult. "Poch, poch, poch". Das war ein Zitat von meinem Herzen, das gerade etwas schneller schlägt und lauter pocht als gewöhnlich.

15.25. Uhr
Freundlicher Applaus für Pfarrerin Dr. Susanne Bei der Wieden. Sie betonte, sie wolle dazu beitragen, dass "in unserer Kirche Glauben wachsen kann". Strukturwandel in der Kirche bedeute für sie nicht nur sparen, sondern auch investieren. Dabei komme es auf die geistliche Leitung an. Christine Noschka geht ans Rednerpult.

15.15 Uhr
 Als erste hat Pfarrerin Dr. Susanne Bei der Wieden mit ihrer Vorstellung begonnen.

15.02 Uhr
Präses Oelschläger ruft den Tagesordnungspunkt 10 auf. Damit ist der Wahlvorgang eingeleitet. Er erläutert das Verfahren

14.58 Uhr
Pröpstin Karin Held richtet aufmunternde Worte an mich:  „So oder so – alles wird gut!“

14.55 Uhr
Die drei Kandidatinnen Dr. Susanne Bei der Wieden, Pfarrerin der evangelischen reformierten Gemeinde Frankfurt und stellvertretende Präses der Kirchensynode, Christine Noschka, Oberkirchenrätin und Dezernentin in der Kirchenverwaltung in Darmstadt und die Bergsträßer Dekanin Ulrike Scherf  befinden sich im Tagungssaal.Sie haben nebeneinander Platz genommen. Für ihre Vorstellungsrede werden sie jeweils 10 Minuten Zeit haben.

14.50 Uhr
Von den sechs Bergsträßer Synodalen sind übrigens nur fünf anwesend. Anna Maurer aus Affolterbach musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Ihr Stellvertreter konnte nicht auf die Schnelle einspringen. Dafür sind viele Besucherinnen und Besucher aus dem Dekanat Bergstraße gekommen. Gesehen habe ich unter anderem den Alsbacher Pfarrer Thomas Beder, die MAV-Vorsitzende Elke Thielmann, Stefanie Becker vom Haus der Kirche und Pfarrerin und Klinikseelsorgerin Silke Bienhaus.

14.45 Uhr
Die Synodalen haben zwischenzeitlich in verschiedenen Ausschüssen getagt. Langsam beginnt sich der große Tagungssaal wieder zu füllen. Um 15.00 Uhr wird die Tagung mit dem Top 10 „Wahl der Stellvertretung des Kirchenpräsidenten“ fortgesetzt. In Gesprächen am Rande der Synode will niemand eine Prognose abgegeben, wer das Rennen machen wird. Die Wahl gilt als offen.Wen ich auch frage, immer wieder wird von Synodalen wie auch von Beobachtern betont, es werde maßgeblich auf die jeweilige Vorstellung der Kandidatinnen ankommen.

14.30 Uhr
Herzlich Willkommen. Hier erfahren Sie in den nächsten zwei, vielleicht sogar drei Stunden alles Wichtige und Wissenswerte über und rund um die Wahl. Für Spannung auch unter den Synodalen ist gesorgt. Es geht schließlich um das zweithöchste Amtes in der EKHN. Und, so viel ist sicher, auch im Heppenheimer Haus der Kirche und nicht nur dort wird ab 15.00 Uhr mitgefiebert und mitgezittert. Dann soll die Wahl beginnen - mal schauen, ob die Synode ihren Zeitplan einhalten kann. Mein Name ist Berndt Biewendt. Vom Tagungsort, dem Dominkanerkloster in Fankfurt, werde ich so aktuell wie möglich berichten.