08.11.12 Ein Baum des Lebens für das Hospiz - Sinnbild des Lebens im Raum der Stille


Mit Unterstützung des Evangelischen Dekanats hat das Hospiz Bergstraße in seinem Raum der Stille einen so genannten Lebensbaum aufgestellt. Er dient dem Andenken Verstorbener und hat insbesondere für deren Angehörige eine wichtige Bedeutung.

 „Der Lebensbaum  symbolisiert, dass der Tod nicht das Ende ist“, sagte Hospiz-Geschäftsführer Michael Braun. Bei Gedenkandachten, zu denen das Hospiz sechsmal im Jahr einlädt, werden die Namen der im Hospiz Verstorbenen verlesen und dazu Kerzen entzündet, die sich auf den Blättern des Baumes befinden. Diese Andachten stoßen nach Angaben des Hospizes auf große Resonanz.

„Jedes Leben ist etwas wertvolles, das mit dem Tod nicht vergeht“, betonte Dekanin Ulrike Scherf. Für sie ist der Lebensbaum mit seinen langen, festen Wurzeln ein Sinnbild für Hoffnung und Zuversicht.

Der Lebensbaum ist aus Metall gefertigt. Die Anschaffungskosten in Höhe von rund 1000 Euro hat das Evangelische Dekanat übernommen.


Text u. Foto: Julia Walz