11.10.12 Heute Symposium gegen Armut und Ausgrenzung - Mehr Mut und Phantasie für Gerechtigkeit


Zwei Jahre nach Verabschiedung der „Heppenheimer Erklärung gegen Armut und Ausgrenzung – Mehr Mut und Phantasie für Gerechtigkeit“ vom Oktober 2010 wollen das Evangelische Dekanat und die Katholischen Dekanate Bergstraße bei einem Symposium heute (Donnerstag, 11. Okt.) im Heppenheimer Haus der Kirche nachfragen: Was hat sich seitdem bei der Armutsentwicklung und Armutsbekämpfung in der Region Bergstraße getan?

In Kurzreferaten werden konkrete Probleme mit Armut in der Region Bergstraße benannt. Zu Wort kommen unter anderem Brigitte Walz-Kebel, Hans Seydel und Helga Zühl-Scheffer vom Diakonischen Werk, Martin Fraune von der Caritas, Ursula Hess vom DGB-Kreisverband Bergstraße, Tony Schwarz vom GEW-Kreisverband Bergstraße und Nicole Steigler von der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Orbishöhe.

Die Einführung werden Ulrike Scherf, Dekanin im Evangelischen Dekanat Bergstraße und Renate Flath, Referentin im Katholischen Dekanat Bergstraße übernehmen. „Mit dem Rückgang der Arbeitslosigkeit ist das Armutsproblem nicht gelöst. Das zeigt allein ein Blick auf die Tafeln in unserer Region. Sie haben ungebrochenen Zulauf, “ sagte der Präses des Evangelischen Dekanats, Axel Rothermel, der das Symposium moderieren wird. Die evangelische und katholische Kirche wollen nach eigenen Angaben gegenüber der Politik deutlich machen, dass nach wie vor Handlungsbedarf bestehe.  Landtagsabgeordnete sowie Politiker aus verschiedenen Kommunen der Region haben ihr Kommen zugesagt.

Das Symposium ist öffentlich, der Eintritt frei. Es findet statt heute , Donnerstag, 11. Oktober im Haus der Kirche, Ludwigstr. 13. Heppenheim. Beginn ist um 19.00 Uhr.

Den Wortlaut der Heppenheimer Erklärung vom Oktober 2010 finden Sie hier

 

Text: bet