20.09.12 Mit wali, kuku und karanga - Partnerdelegation besucht Jugenheim


Die Partnerdelegation aus Tansania hat sich in Jugenheim über das deutsche Bildungssystem informiert und konnte sich dabei gleich ein eigenes Bild machen. Sie besuchte auch die Evangelische Kindertagesstätte.

"Wie heißt du? Was ist dein Lieblingsessen? Was heißt das in deiner Sprache?" Die Kinder begrüßten die Gäste ebenso  herzlich wie neugierig.  Die Gäste zeigten sich beeindruckt, wie frei, selbständig und selbstbestimmt Kinder hier sind. Zum Mittagessen gab es nach einem Original- Rezept wali, kuku und karanga (Reis, Hühnchen, Erdnusssoße), das Gästen wie Gastgebern schmeckte.

Am Nachmittag lud die Evangelische Kirchengemeinde zu einem Spaziergang auf den Heiligenberg ein. In der Bergkirche fand vor allem die historische Turmuhr, die seit über 140 Jahren täglich treu ihren Dienst tut, große Beachtung. Plaudernd in kleinen Grüppchen spazierte die Gruppe zur Ruine, der Zentlinde und dem goldenen Kreuz. Claudia Schäfer  vom Kirchenvorstand und Pfarrer Hans-Peter Rabenau erläuterten den tansanischen Gästen die historische Bedeutung dieses Ortes und des Schlosses.

Beim anschließenden Austausch über die Partnerschaft waren auch die Konfirmanden beteiligt, die ihrerseits viele eigene Fragen an die Gäste hatten. Das gemeinsame Abendessen wurde übrigens  im Kerzenschein verspeist.  Es war ein unfreiwilliges Candle-Light-Dinner. Denn in Jugenheim war der Strom ausgefallen. Die Gäste nahmen es mit Gelassenheit. So etwas kommt hin und wieder auch in Tansania vor.


Foto: die Gäste aus Tansania in der evangelischen Bergkirche von Jugenheim
Text u. Foto: Angelika Fietz