06.08.12 Hessentag 2014 in Bensheim - Die evangelische Kirche ist mit von der Partie


Der Hessentag wird im nächsten Jahr in Kassel stattfinden. Doch bereits jetzt blickt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) auf Bensheim. Die mit rund 40.000 Einwohnern größte Stadt im Kreis Bergstraße ist 2014 Ausrichterin des zehntägigen hessischen Landesfestes.

Auf dem Hessentag präsentiert sich die EKHN traditionell gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW). Bewährt hat sich dabei auch die Kooperation mit dem Diakonischen Werk in Hessen und Nassau. Bei der EKHN verantwortlich für die Hessentagspräsentation ist Kirchenrat Wolfgang Weinrich. Er betrachtet es mit Blick auf 2014 als Problem und Herausforderung, dass in Bensheim keine der beiden evangelischen Kirchen – die Michaelskirche und die Stephanuskirche – direkt an der Hessentagsstraße liegt. Sie führt von der Altstadt durch die Bensheimer Weststadt. „Auch wenn die Stephanuskirche nur 100 Meter von der Hessentagsstraße entfernt ist, wird sie nach unseren Erfahrungen keine Beachtung finden. Der Hauptstrom der Besucher bleibt stets auf der Hessentagsstraße“, erklärte Wolfgang Weinrich. Er hatte bereits die Federführung, als der letzte Hessentag im Dekanat Bergstraße2004 in Heppenheim über die Bühne ging.

Gemeinsam mit Dekanin Ulrike Scherf, der Leiterin des Diakonischen Werks Bergstraße, Brigitte Walz-Kelbel und den beiden Bensheimer Ortspfarrern Dr. Stefan Kunz (Michaelsgemeinde) und Christan Ferber (Stephanusgemeinde) gingen Wolfgang Weinrich und seine Assistentin Eelonore Petri die Hessentagsstraße ab und hielten nach einem geeigneten Standort Ausschau. Wo, wie und mit welchen Themen sich EKHN, EKKW und das Diakonische Werk auf dem Hessentag vom 6. bis 15. Juni 2014 präsentieren werden, ist noch entschieden. Doch eines ist bereits jetzt sicher: auch in Bensheim wird die evangelische Kirche deutlich Flagge zeigen.

 

Foto: Ja, wo läuft sie denn die Hessentagsstraße? Eleonore Petri, Brigitte Walz-Kelbel, Wolfgang Weinrich, Ulrike Scherf, Stefan Kunz und Christan Ferber (von links n. rechts) auf der Suche nach einem geeigneten Standort
Text u. Foto: bet