11.06.12 Gemeinschaft nicht nur auf dem Hochseil - Bilanz des Jugendkirchentags aus Bergsträßer Sicht


„Es war eine großartige Stimmung, zu der die Bergsträßer Jugendlichen aktiv beigetragen haben.“ So bilanziert die Jugendreferentin des Evangelischen Dekanats Bergstraße, Ulrike Schwahn,  den Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in Michelstadt. Die Jugendlichen machten aus dem Motto der viertägigen Veranstaltung „go(o)d days & nights“ ein Gemeinschaftserlebnis.

Den Eröffnungsgottesdienst (Foto oben) hatten Jugendliche aus dem Dekanat Bergstraße maßbeglich vorbereitet. Dabei wirkte auch ein eigens gebildeter Projektchor mit. „Vorher gab es etwas Lampenfieber. Aber der Chor hat dann richtig Stimmung gemacht. Der ganze Saal tanzte mit, “ schildert Ulrike Schwahn ihre Eindrücke. Zu den Höhepunkten des Jugendkirchentags gehörten  insbesondere die Konzerte und die große Aqua-Party. Von der Bergstraße waren weit über 100 Jugendliche - die meisten von ihnen Dauergäste - angereist. Sie kamen unter anderem aus den Kirchengemeinden in Auerbach, Bensheim, Bickenbach, Birkenau, Einhausen, Gronau, Heppenheim, Mörlenbach, Schwanheim, Viernheim und Zwingenberg.

Die Bergsträßer Dekanin Ulrike Scherf war von der Gemeinschaft unter den insgesamt 4.000 Teilnehmern angetan. Sie wirkte als Kuratoriumsmitglied der Kinder- und Jugendstiftung der EKHN an der Eröffnung des Hochseilgartens mit. „Einige Disziplinen auf dem Hochseil können nur gemeinsam bewältigt werden. Für die Jugendlichen war es eine wertvolle Erfahrung, dass Herausforderungen  gemeistert werden können, wenn Vertrauen in andere gegeben ist.“ Für den Hochseilgarten (Foto links), der mobil einsetzbar ist und von kirchlichen Einrichtungen ausgeliehen werden kann, hatte die Kinder- und Jugendstiftung 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Im Gästebuch auf der Website des Jugendkirchentags (www.good-days.de) äußerten sich die Jugendlichen durchweg begeistert vom breiten Angebot und der Atmosphäre in Michelstadt. Es sei ein Kirchentag der kurzen Wege gewesen. „Hier trifft man im Laufe des Tages jeden – und das nicht nur einmal“, sagte stellvertretend für viele der 15jährige Carsten. Die 16jähirge Annika meinte: „Es ist klasse, dass sich Kirche auch mal so jugendlich und frisch präsentiert.“

Kirchenpräsident Volker Jung, der an der Eröffnungsfeier mitgewirkt und eine Bibelarbeit gestaltet hatte, betonte: „Der Jugendkirchentag ist ein Markenzeichen unserer Kirche geworden, der aus sich selbst heraus Jugendliche anzieht.“ Den nächsten Jugendkirchentag wird die EKHN in zwei Jahren in Darmstadt veranstalten.

 

Text: bet
Fotos: ekhn