27.10.11 Tagung der Dekanatssynode - Synodale entscheiden über Wiederwahl der Dekanin


Die Dekanatssynode kommt am Freitag (28. Oktober) im Bürgerhaus von Mörlenbach zu ihrer Herbsttagung zusammen. Die 116 Synodalen stellen wichtige personelle Weichen an der Spitze des Evangelischen Dekanats Bergstraße. Auf der Tagesordnung steht die Wiederwahl der Dekanin.

Das regionale „Kirchenparlament“ entscheidet darüber, ob Ulrike Scherf für eine weitere Amtszeit von sechs Jahren Dekanin bleibt. Die 47jährige war von 1999 bis 2006 Dekanin im damaligen Dekanat Zwingenberg bzw. Bergstraße-Mitte. 2007 wurde sie erste hauptamtliche Dekanin des fusionierten Dekanats Bergstraße.

Dekanin Scherf hat die leitende Verantwortung für 34 Kirchengemeinden zwischen Seeheim-Jugenheim im Norden, Viernheim im Süden, Lorsch im Westen und Wald-Michelbach im Osten, zu denen etwa 75.000 evangelische Christen gehören. Sie vertritt gemeinsam mit Präses Axel Rothermel die Evangelische Kirche in der Region. Zu ihren Aufgaben gehört die Dienstaufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Beratung und Begleitung der Kirchenvorstände.

Die Dekanatssynode wird in Mörlenbach auch über den Haushaltsplan für das Jahr 2012 abstimmen und über die Verteilung der Gelder aus dem Finanzausgleichsfonds an die Gemeinden entscheiden. Außerdem erwarten die Synodalen einen Bericht über die Fundraising-Aktivitäten im Dekanat. Die Tagung beginnt um 17.00 Uhr.

Die Dekanatssynode kommt in der Regel zweimal im Jahr zu Synodensitzungen zusammen. Sie setzt sich zusammen aus Delegierten der Kirchengemeinden  und weiteren gewählten und berufenen Mitgliedern. Geleitet wird die Dekanatssynode von Präses Rothermel.

 

Foto: die Herbsttagung der Dekanatssynode im vergangenen Jahr
Text u. Foto: bet