25.09.11 Konfitag mit Rekordbeteiligung - 300 Jugendliche dem Motto "Voll das Leben" auf der Spur


Rund 300 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus verschiedenen Gemeinden haben am zweiten Dekanatskonfitag in Bensheim  teilgenommen. In insgesamt 21 Workshops setzten sie sich mit dem Motto des Konfitages auseinander: „Voll das Leben“.

Die Konfirmandengruppen kamen aus Affolterbach, der Bensheimer Stephanusgemeinde, Gronau-Zell, Einhausen, Hammelbach, den beiden Heppenheimer Gemeinden Christus und Heilig Geist, Jugenheim, Lorsch, Mörlenbach, Schwanheim, Zotzenbach und Zwingenberg. „Vor zwei Jahren beim ersten Dekanatskonfitag waren wir 200, heute sind wir 300. Das ist voll das  Leben“, meinte Dekanatsjugendpfarrer Thomas Hoffmann. Dekanin Ulrike Scherf begrüßte die Konfis mit den Worten: „Es ist gut, dass so viele hier sind. Denn wir brauchen Euch mit Euren Ideen“.

Der Auftaktgottesdienst wurde von Jugendlichen selbst gestaltet. Sie machten in einer Theaterszene deutlich, dass das Leben nicht auf Schönheit, Geld, Lexikonwissen oder dem Joystick reduziert werden könne. Der Lauf des Lebens sei mehr als Schaulaufen auf einem Laufsteg. Dekanatsjugendreferentin Ulrike Schwahn, die mit ihrem Team den Konfitag vorbereitet und organisiert hatte, sagte: „Wir wollen Anregungen geben, damit Ihr dem Motto ‚Voll das Leben’ auf die Spur kommen könnt.“

In den Workshops, die in der Stephanusgemeinde und in der benachbarten Geschwister-Scholl-Schule stattfanden,  konnten die Jugendlichen sich mit ganz unterschiedlichen Aspekten des Lebens beschäftigten. Die Palette der Angebote reichte von einem Improvisationstheater zum Thema „Zivilcourage“ über eine Fotostory und ein „Fußball Fair Play" bis zum Bau eines Schwedenstuhls – einer nach Angaben der Dekanatsjugend „mobilen Chill-Oase“. Eine Arbeitsgruppe fragte, wie voll das Leben in Afrika ist und befasste sich mit Hilfsmöglichkeiten für die Aids-Waisen in den tansanischen  Partnergemeinden des Evangelischen Dekanats Bergstraße. Zum Thema „Sex und Liebe“ gab es jeweils zwei getrennte Workshops für Mädchen und Jungs. Angeboten wurde außerdem ein Song Contest.Zum Abschluss des Konfitages präsentierte „Mr. Joy“ sein Programm aus Illusionen, Kunststücken und Zauberei.

Beim Evangelischen Dekanat waren für den Konfitag weit über 500 Anmeldungen eingegangen, davon konnten aus Kapazitätsgründen nur rund 300 berücksichtigt werden. Für den Ablauf und die Betreuung der Konfis sorgten 80 Teamer, darunter viele ältere Jugendliche, die sich ehrenamtlich engagieren.

 

Foto: Arik Siegel
Text: bet