19.07.11 Neue Angebote der Fachstelle Bildung - Väter-Ausstellung und Poetik-Seminar


Neben der Studienfahrt Hanse, Backsteingotik und Piraten sowie dem Frauen-Wochenende Lach doch mal! lädt die Fachstelle Bildung des Evangelischen Dekanats im August zu einer Väter-Ausstellung sowie einem Seminar über poetische Sprache ein.

Die Plakatausstellung „Traumjob Vater?“ wird ab dem 17. August im Heppenheimer Haus der Kirche gezeigt. Sie geht zurück auf eine Initiative der Hessenstiftung „Familie hat Zukunft“, die 2009 Nachwuchsgrafikerinnen und -grafiker dazu einlud, sich mit der Rolle des Vaters auseinanderzusetzen. Dabei sollten vor allem „Neue Väter“ gezeigt werden, die ihre Vaterrolle aktiv wahrnehmen.

Entstanden ist ein Ausstellungsprojekt mit zehn Plakaten, die traditionelle Männerrollen aufgreifen und umdeuten - mal humorvoll und mal kritisch. Ergänzt werden die Plakate durch Informationen zu Vaterzeiten und poetische Texte über neue und alte Väter.
Die Vernissage ist am Mittwoch, den 17. August um 20.00 Uhr mit Vortrag von Pfr i. R . Bauer zum „Vatersein aus biblischer Sicht“. Anmeldung, Kontakt und nähere Informationen unter.  
www.bergstrasse-evangelisch.de/fachbereiche/pdf/Flyer Vaeterausstellung.pdf

Bei einem  dreitägigen Seminar im Haus der Stille können sich die Teilnehmer/innen mit der „poetischen Sprache als Wegbereiter für Gebet und Meditation“ auseinandersetzen. Das Seminar will nach Angaben der Fachstelle Bildung den geistlichen Impulsen nachspüren, die von der Beschäftigung mit der Poesie ausgehen können. “Ausgehend von Hilde Domins Leben und Werk wird einerseits Einblick in ihr Sprach- und Lebensverständnis gegeben, andererseits wird Raum sein für persönliche Lese- und Schreiberfahrungen“, heißt es in der Ankündigung.

Das Seminar findet statt vom 26. bis 28. August im Haus der Stille, Waldhof Elgershausen. Kontakt, Anmeldungen und weitere Infos:
www.bergstrasse-evangelisch.de/fachbereiche/pdf/Flyer Poetische Sprache.pdf

 

Das Foto zeigt ein Plakat aus der Ausstellung  „Traumjob Vater?“  Die Nachwuchsgraphikerin Marlen Benkner schreibt dazu:
 "Primär habe ich mit dem Klischee, dass Männer (im Gegensatz zu Frauen) nicht multitaskingfähig seien, gespielt. Dies wird im Bild durch die Darstellung des gleichzeitigen Kochens, Telefonierens (zudem mit Babybeißring im Mund) und Haltens des Babys ausgedrückt.  Außerdem, habe ich den Vater bewusst in der Küche, mit Kochschürze ausgestattet, dargestellt. Diese Rolle wird ja „normalerweise“ den Müttern zugeteilt, wobei der Vater die „Brötchen der Familie verdient“