13.03.11 Katastrophe mit unabsehbaren Folgen - Diakonie Katastrophenhilfe ruft zur Solidarität mit Japan auf


Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zur Solidarität mit den Menschen im japanischen Krisengebiet auf. Noch sind die Folgen des schweren Erdbebens und der riesigen Tsunamiwelle nach Einschätzung des evangelischen Hilfswerks unabsehbar, vor allem im Blick auf die Schäden in der Atomanlage Fukushima.

Die Betroffenen sind in dieser schwierigen Situation auf Beistand und Unterstützung angewiesen, heißt es weiter. "Wir erhalten aktuelle Nachrichten von evangelischen Kirchen und Gemeinden in Japan, und die Informationen von dort zeigen, wie stark die Menschen verunsichert sind", berichtet Rainer Lang, Sprecher der Diakonie Katastrophenhilfe. Noch immer wird das Land von Erdstößen erschüttert. Große Angst haben die Menschen aber vor allem vor möglicher radioaktiver Strahlung, die freigesetzt werden könnte. Die Gefahren der Kernkraft seien sträflich unterschätzt worden, sagt Lang. Es habe sich jetzt gezeigt, dass gerade in Gebieten, die erdbebengefährdet sind, die Risiken nicht beherrschbar seien.

Die Diakonie Katastrophenhilfe steht in Kontakt mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Kirchen und Gemeinden in Japan, der Bundesregierung sowie Caritas international. Das evangelische Hilfswerk hält es für wichtig, dass die Betroffenen unter dem Eindruck der weiteren Entwicklung so viel Beistand wie möglich erhalten. Die Folgen der Naturkatastrophe sind angesichts des beschädigten Kernkraftwerks noch unabsehbar..

Möglichkeiten zu spenden, gibt es bei der Diakonie Katastrophenhilfe unter dem Kennwort "Erdbebenhilfe Japan".

Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

 

Foto: Rettungshelfer suchen in den Trümmern nach Überlebenden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos von oben nach unten:
zur Kundgebung vor der Heilig-Geist-Kirche kamen rund 150 Teilnehmer/innen
Moderation hatte Christel Fuchs vom Kirchenvorstand der Heilig-Geist-Gemeinde
Redebeiträge kamen von Dekan Thomas Groß (Kath. Dekanat Bergstraße-Mitte)
Dekanin Ulrike Scherf (Ev. Dekanat Bergstraße)
Horst Knop (Ehrenvorsitzender Sportkreis Bergstraße)
Franz Beiwinkel (Vorsitzender DGB-Kreisverband Bergstraße)
Gerhard Herbert (Bürgermeister von Heppenheim)
Der Posaunenchor der Heilig-Geist-Gemeinde sorgte für die musikalische Begleitung.
Beim ökumenischen Gottesdienst in der Kirche wirkten mit:
Liedermacher Clemens Bittlinger sowie
Gemeindepfarrer Frank Sticksel, Diakon Peter Jakob, Dekan Groß, Dekanin Scherf

Fotos: bet