07.02.11 "Mein Sonntag" in Mörlenbach - Ausstellung in der evangelischen Kirche


Die Evangelische Kirche in Mörlenbach ist ganz auf den Sonntag eingestellt. Dort ist ab sofort die Ausstellung „Mein Sonntag“ zu sehen. Gezeigt werden 15 Porträts von Menschen aus der Region, die über ihre Sonntagserfahrungen, Sonntagserlebnisse und Sonntagsgedanken berichten.

„Wir wollen damit den Wert und die Bedeutung des Sonntags hervorheben. Denn die Porträts machen bei aller Unterschiedlichkeit eines deutlich: ohne Sonntag gibt es tatsächlich nur noch Werktage“, betonte Pfarrerin Edith Unrath-Dörsam. Die Kirchengemeinde hat den Zeitpunkt der Ausstellung bewusst gewählt. Denn am 3. März 2011 feiert der arbeitsfreie Sonntag seinen 1690.“Geburtstag“. Der damalige römische Kaiser Konstantin hatte am 3. März des Jahres 321 den Sonntag zum arbeitsfreien Tag erklärt. Das markiert den Beginn des „staatlichen“ Sonntagsschutzes. Diesen Geburtstag werden die evangelische und die katholische Kirche in der Region Bergstraße gemeinsam feiern – mit einer zentralen Kundgebung und einem anschließenden Gottesdienst am 3. März ab 17.30 Uhr vor und in der Heilig-Geist-Kirche in Heppenheim. Dazu sind nach Mitteilung der Kirchen ausdrücklich alle Sonntagsschützer/innen aus anderen Gemeinden eingeladen.

Vor der „Geburtstagfeier“ wird in der evangelische Kirche Mörlenbach Pfarrvikarin Alexandra Neserke bei einem Abendgottesdienst mit den Konfirmanden und ihren Eltern den Sonntag in den Blick rücken. Dabei werden auch einzelne Exponate der Ausstellung  erläutert.  Der Abendgottesdienst am 27. Februar beginnt um 17.30 Uhr.

Die Ausstellung „Mein Sonntag“ hatte das Evangelische Dekanat  Bergstraße konzipiert. In der Mörlenbacher Kirche sind die Sonntagsporträts jeden Sonntag nach dem Gottesdienst zu besichtigen oder nach Absprache.


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Foto von links n. rechts: die Kirchenvorsteherinnen sind links: Rosemarie Fink, Lilo Leinthaler und die Pfarrerinnen Alexandra  Neserke, Edith Unrath-Dörsam

Text u. Foto: bet