17.12.2010 Ein Kalender für den Sonntag - Eine Spende für die Tafel

Mit dem Sonntagskalender 2011 hat das Evangelische Dekanat Bergstraße einen Erlös von 300 Euro erzielt. Das Geld ist für die Tafel in Rimbach bestimmt. Mit der Spende überreichte Dekanin Ulrike Scherf der Leiterin des Diakonischen Werks Bergstraße, Brigitte Walz-Kelbel, das letzte Exemplar des Kalenders. Er ist restlos ausverkauft.

„Als evangelisches Dekanat engagieren wir uns in vielfältiger Weise für die Tafel. Der Erlös aus dem Kalenderprojekt ist ein Teil unserer Unterstützung“, sagte die Bergsträßer Dekanin Ulrike Scherf. Sie warnte zugleich davor, sich an die Tafeln als Dauereinrichtung zu gewöhnen. „Mit der Heppenheimer Erklärung gegen Armut und Ausgrenzung, die wir gemeinsam mit den katholischen Dekanaten veröffentlicht hatten, wollen wir deutlich machen, dass es uns nicht um Almosen geht. Wir treten vielmehr dafür ein, dass jeder Mensch in Würde leben und unabhängig vom Einkommen am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt teilhaben kann“, betonte Dekanin Scherf.

Die Leiterin des Diakonischen Werks, Brigitte Walz-Kelbel, erinnerte daran, dass es  bei der Tafel im Weschnitztal nach wie vor eine Warteliste gebe. „Die Tafel hat aktuell  rund 500 registrierte Kunden, davon 210 Kinder (in rund 200 Haushalten). Der Bedarf ist aber viel höher“, so die Bergsträßer Diakonie-Leiterin. Jede Unterstützung sei deshalb willkommen – auch durch den Sonntagskalender.

Das Evangelische Dekanat hatte den Kalender gegen eine Spende von sechs Euro abgegeben. Der Farbkalender in DIN-A3-Format rückt den Wert und die Bedeutung des Sonntags in den Blick. Dafür wurden zwölf Porträts von Menschen aus der Region ausgewählt, die ihre persönliche Sonntagsgeschichte, ihre Sonntagserlebnisse oder ihre Sonntagsgedanken erzählen. So unterschiedlich die Porträts auch sind, haben sie eines gemeinsam: sie machen deutlich, dass der arbeitsfreie Sonntag unersetzlich ist und nicht zum Werktag werden darf.

 

 

 

Text: bet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text u. Fotos: bet