01.12.2010 Ehrenurkunde für Wilhelm Ackermann und Fritz Möbert - Beispielhaftes Engagement für die Kirche


Wilhelm Ackermann und Fritz Möbert aus Birkenau-Nieder-Liebersbach haben die Ehrenurkunde der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erhalten. Dekanin Ulrike Scherf überreichte die Auszeichnung bei einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche Nieder-Liebersbach.

Mit der Ehrenurkunde würdigt die EKHN das jahrzehntelange Engagement für die Kirche. Wilhelm Ackermann war von1979 bis 2002 Mitglied des Kirchenvorstands, Fritz Möbert von 1973 bis 1996 – beide zunächst in der Kirchengemeinde Reisen und ab 1983 in Birkenau, nachdem Nieder-Liebersbach zur Birkenauer Gemeinde kam. Beide engagieren sich als Lektoren im Gottesdienst und im Besuchskreis der Gemeinde,  den Fritz Möbert gemeinsam mit seiner Frau leitet. Beide haben zudem großen Anteil daran, dass die Mitarbeiterwohnung an der Kirche finanziert und gebaut werden konnte.

Dekanin Scherf erinnerte daran, dass Wilhelm Ackermann sich in der Gemeinde auch als Kirchmeister engagierte und großen Anteil daran hatte, dass ein behindertenfreundlicher Weg zu der am Berg gelegenen Nieder-Liebersbacher Kirche angelegt wurde.  Auch für die Diakoniestation Birkenau-Reisen hatte er sich tatkräftig engagiert und dabei geholfen, dass sie in einer krisenhaften Phase nicht geschlossen werden musste. Außerdem übernahm er Verantwortung im damaligen Evangelischen Dekanat Bergstraße-Süd. Wilhelm Ackermann gehörte 19 Jahre der Dekanatssynode an.

Fritz Möbert ist neben dem Besuchsdienst  aktuell auch für die Renovierung der Küche im Gemeindehaus leitend verantwortlich. Die Kirchengemeinde Birkenau hatte die Ehrenurkunde für ihre beiden Gemeindemitglieder beantragt. Die Auszeichnung, die Dekanin Scherf im Namen der Kirchenleitung überreichte, ist Menschen vorbehalten, die in beispielhafter Weise und über einen langen Zeitraum hinweg ehrenamtlich in der evangelischen Kirche aktiv waren. Nach einer Anekdote, die man in Nieder-Liebersbach über Fritz Möbert erzählt, soll in der 70er Jahren der  Gesangverein auf ihn zugekommen sein und um Mitarbeit nachgefragt haben. Seine Frau sagte daraufhin kurz und knapp: “Wenn du etwas machst, dann machst du es für die Kirche!“ Ein Satz wie in Stein gemeißelt, der auch für Wilhelm Ackermann gelten könnte.

 

 

Foto (privat):  zweiter von links Wilhelm Ackermann, dritter von links Fritz Möbert - beide neben ihren Ehefrauen;
erster von rechts: Gemeindepfarrer Dr. Stefan Volkmann, zweite von rechts: Dekanin Ulrike Scherf  
Text: bet

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 




 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text u. Fotos: bet