25.03.10 "Tafelrunde" - Kirchengemeinden unterstützen Rimbacher Tafel


Sie haben der Tafel Kollekten gewidmet, Adventsaktionen organisiert und in den vorweihnachtlichen Gemeindebriefen einen Spendenaufruf gestartet. Die evangelische Kirche in der Region unterstützt die Arbeit Rimbacher Tafel auf vielfache Weise. Dabei sind bis heute über 15.000 Euro an Spenden für den Aufbau und den Betrieb der Tafel zusammengekommen.

Doch dies soll erst der Anfang sein. Mit der so genannten „Tafelrunde“ geben die Kirchengemeinden ihrem gemeinsamen Engagement eine feste Form. Dort sitzen die „Tafel-Obleute“ der neun Anliegergemeinden mit Vertretern des Evangelischen Dekanats Bergstraße und des Diakonischen Werks zusammen, um das Engagement zu koordinieren, um Ideen zu entwickeln, Aktionen abzustimmen und den Weg für gemeinschaftliches Handeln zu ebnen.  

Dekanin Ulrike Scherf beschreibt das Ziel der Zusammenarbeit in der Tafelrunde so: „Wir wollen die Kräfte bündeln, der Tafel eine tragfähige finanzielle Basis geben, bei den Menschen in der Region für ein Engagement werben und gleichzeitig auf die gesellschaftliche Schieflage hinweisen, die sich in der Tafel manifestiert.“

Hendrik Raekow, Leiter des Diakonischen Werks Bergstraße, freut sich über die finanzielle Unterstützung -  und mehr noch „über das wunderbare Engagement“ der Tafel-Gemeinden. Raekow: „Ich weiß, dass viele Kirchengemeinden eigene Projekte haben, für die sie dringend Unterstützung benötigen. Umso begeisterter bin ich davon, dass sie diese auch schon mal hintan stellen, um sich für Menschen in Not zu engagieren. So setzen sie ein ermutigendes Zeichen der Solidarität und geben unserer Arbeit zusätzliche Tiefe. Ihnen und den Menschen, die sich für die Tafel begeistern lassen, gilt unser herzlicher Dank!“



Text: Christian Rupp