01.02.10 Impressionen vom "Abend der Begegnung"


„Chaotische Verkehrsverhältnisse nach erneutem Wintereinbruch“ meldeten die Zeitungen. Dennoch hatten viele Synodale aus dem gesamten Dekanat Bergstraße dem Schneefall getrotzt und waren zum „Abend der Begegnung“ nach Heppenheim gekommen. Dort konnten sich die künftigen Mitglieder der Dekanatssynode kennenlernen, die sich am 6. März konstituieren wird.

Im Namen des Dekanatssynodalvorstands begrüßte Präses Axel Rothermel die Synodalen. Er zitierte einen der Kernsätze des Religionsphilosophen Martin Buber „Alles Leben ist Begegnung“ und äußerte die Hoffnung, dass auch die Begegnung in der Synode von Dialog und Vertrauen geprägt sein möge.

Dekanin Ulrike Scherf  betonte, dass die Synode oft mit Kirchenparlament gleichgesetzt werde, tatsächlich aber noch etwas anderes sei. Während in politischen Parlamenten die Rolle von Regierungsfraktionen und Opposition klar verteilt sei, es um Macht und die Durchsetzung von Interessen gehe, wolle die evangelische Kirche in der Synode miteinander einen Weg suchen und diesen Weg gemeinsam gehen. Alle Synodalen seien für das Ganze verantwortlich.

Mitglieder der sechsköpfigen Delegation aus dem Dekanat, die im vergangenen Jahr die Partnerkirche „Moravian Church“ in Süd-Tansania besucht hatten, berichten über ihre Eindrücke und Reiseerlebnisse. Spaß und Kurzweil bot ein Quiz, das eine Arbeitsgruppe aus dem Haus der Kirche nach dem Muster von „Wer wird Millionär?“ entwickelt hatte. Millionen waren zwar nicht zu gewinnen, aber gesucht wurde immerhin der „Dekanatschampion“. Die Synodalen mussten Wissensfragen rund um das Dekanat beantworten. „Welche Kirchengemeinde hat die größte, welche die kleinste Anzahl an Gemeindemitgliedern? Wie viele Kirchengemeinden gibt es im Dekanat?  Die Synodalen konnten bei diesen und anderen Fragen  in der Regel bestens mit detailliertem Wissen trumpfen. Dass die Christus-Gemeinde in Viernheim die größte und die evangelische Gemeinde in Beedenkirchen die kleinste von insgesamt 34 Kirchengemeinden im Dekanat sind, wussten die meisten.

Synodale, die bestens informiert sind! Das macht Mut für die bevorstehende sechsjährige Legislaturperiode der neuen Bergsträßer Dekanatssynode.


Fotos: Impressionen vom Abend der Begegnung

 

 

 

 

 

 



 

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